RAISE YOUR HEAD

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Take a step back and think about it!

 

Hey Leute, ich hoffe euch geht’s super!? Ich hab was auf dem Herzen, das ich unbedingt mit euch teilen wollte.

Zu Beginn der Woche auf dem Weg zur Uni geschah etwas unerwartetes und ich hab mich gefragt, wieso mir das jetzt erst aufgefallen ist. Ich erzähl euch einfach mal was genau passiert ist.

Ich war grad dabei, mit Kopfhörern auf in die Tram zusteigen, Musik so laut, die selbst meine Gedanken ertränkte und mich kaum meine Umgebung beachten ließ. Das war der Moment an dem der Akku meines Handys den Geist aufgab, alles leise wurde und ich kein Gerät mehr in den Händen hielt, das mich ablenken konnte. Ich nahm die Kopfhörer ab, steckte das Handy weg und begann meine Umgebung aufzunehmen, der ich täglich ausgesetzt bin.

Eine Welle der Trauer und Mitleid überkam mich, weil es so ruhig war. Versteht mich nicht falsch, ich weiß, dass wir alle einen ruhigen Morgen für uns selber lieben und mit Tee oder Kaffee in der Hand richtig wach werden wollen. Das aber war anders. Die Leute beobachteten nicht in aller Ruhe die vorbeiziehenden Gebäude oder genossen ihre ruhige Zugfahrt, nein, die Leute schwiegen und niemand  führte Gespräche. Es ist fast so, als wäre es eine Schande, mit der Person neben einem zu sprechen oder sogar einen Blick auf andere zu werfen, ohne dass es komisch ist. Es ist schwer zu beschreiben, was ich genau meine, aber ich bin sicher, dass mindestens einer von euch ähnliche Gedanken hatte und weiß, was ich eigentlich ausdrücken will. Jeder einzelne Kopf war auf das Telefon in seiner Hand gerichtet, abgesehen von einem älteren Ehepaar, als gäbe es nichts Wichtigeres als das, was jetzt gerade auf dem Display geschieht. Ein mit Welpen jonglierender Clown hätte durch den Zug laufen können, ohne dass ihn auch nur irgendjemand bemerkt hätte. Es wurde kein freundliches Lächeln ausgetauscht, das den Tag eines anderen Menschen hätte aufhellen können. Ich sage nicht, dass ich da anders bin, denn das bin ich nicht, zumindest nicht immer, aber ich möchte das ändern und mehr mit den Menschen um mich herum interagieren. Sei es ein leichtes Lächeln oder ein einfaches “Guten Morgen”, “Hallo!”, aber zumindest macht es etwas mit den Menschen.

Wir müssen uns mehr auf das Leben und das vor unseren Augen konzentrieren, als von diesem kleinen Gerät in unserer Hand konsumiert zu werden, das uns vielleicht mehr Schaden bringt als wir uns vorstellen können. Ich sage nicht, dass ihr aufhören sollt, eure Musik zu hören oder auf keine eurer Texte mehr zu reagieren, nein, aber beschränkt es einfach ein wenig und neigt euren Kopf stattdessen wieder nach oben und beobachtet, lächelt, führt Gespräche – Interagiert mit Menschen!

Ich weiß, dass dieser Blogpost anders ist als die anderen, aber ich hatte das Bedürfnis, meine Gedanken zu diesem Thema mit euch zu teilen, und hoffe, dass ihr darüber nachdenken werdet, wenn ihr das nächste Mal einen Fuß vor die Tür setzt.

Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntag<3

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Hey guys, I hope you feel great!? I’ve got something on my heart that I felt the need to share with you guys.

Earlier this week on my way to uni something unexpectedly happened and made me ask myself why I’ve never took notice of it in such a way as of now. Let me tell you what happened exactly.

I was about to get onto the train with my headphones on, music so loud that even drowned my thoughts and hardly let me pay attention to my surroundings. That’s when my batterie died, it all became quiet and I didn’t have my device to distract me anymore. I took my headphones off, put my phone away and started to take in my surroundings that Im exposed to on a daily base. 

A wave of sadness and pity came over me because it was SO quiet. Don’t get me wrong, I know we all love a peaceful morning for ourselves and wake up with our tea or coffee in our hand. But this was different. People weren’t silently watching the passing buildings and enjoying their quiet morning ride, no, people were silent because nobody led conversations. Almost as if it was a shame to be talking to the person next to you or even take a glance around you without it being weird. Its hard to describe what I mean exactly but I’m sure at least one of you had similar thoughts and know what I mean.
Every single head was tilted downwards directed onto their phones, apart from an elderly couple, as if there’s nothing more important than what’s on it right now. There could’ve been a clown jiggling with puppies walking through the tram and no one would have noticed. No friendly smiles were shared that could brighten up someone’s day.
I’m not saying I am any different, in fact I know I’m not but I want to change that and interact with people more frequently again. Let it be a weak smile or a simple “good morning” but at least it does something to people.

We need to focus more on life and what’s happening right in front of our eyes rather than being consumed by that little device in our hand that might even bring us more damage than imagine. I’m not saying you should stop listening to your music or don’t respond to any of your texts anymore, no, just limit your time doing that and tilt your head up instead and observe, smile, lead conversations – Interact with people!

I know this blogpost is different to the others but I felt the need to share my thought on that topic with you and hope you will think about it the next time you step outside.

I wish you a wonderful Sunday<3

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